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Wichtig für alle derzeitigen und künftigen Autoren des Balthasar-Verlages: Thema Google! Aktueller Hinweis für Autoren zur
Sammelklage für einen Vergleich gegen Google wegen der internationalen Verwertung von Büchern im Internet: Google scannt auch in Deutschland erschienene Bücher ein und verwertet diese zum Teil ohne Genehmigung von
Autoren und Verlagen. Anlass der Sammelklage ist, durch einen Vergleich Teile der Gewinne aus der Verwertung an Autoren und Verlage auszuschütten bzw. die Verwertung zu unter- sagen. Von Google erfasst wurden Bücher,
die vor dem 5. Januar 2009 erschienen sind. Nach dem 5. Januar 2009 erschienenen Bücher werden erst nach dem Ergebnis der Sammelklage von Google verwertet, sofern nicht widersprochen wurde. Google zahlt bei Annahme des
Vergleiches zwar für die Verwertung, diese Beträge stehen aber in unseren Augen in keinem Verhältnis: Für die Verwertung einer komplette Anthologie, die als Beilage bewertet wird und nicht als Buch, werden bei Annahme
des Vergleiches von Google 15 US-Dollar gezahlt - einmalig, wenn das Buch gescannt wird. Danach erhalten die Rechteinhaber 63 Prozent der Verwertungserlöse, wenn Teile des Buches verwertet werden. Der
Balthasar-Verlag hat Ende März 2009 für alle vor dem 5. Januar 2009 in unserem Verlag erschienen Titel die Verwertung durch Google untersagt, um damit den Verträgen mit den Autoren gerecht zu werden, die lediglich eine
Verwertung innerhalb Deutschlands als Printprodukt durch unseren Verlag beinhalten. Damit sind wir unserer Pflicht nachgekommen, Ihre Rechte gegen eine unberechtigte Verwertung Ihrer Texte zu wahren. Für alle nach dem
5. Januar 2009 in unserem Verlag veröffentlichte Titel werden wir die Verwertung ebenfalls untersagen, um Ihre Texte vor einer unkontrollierten Verwertung zu wahren, sofern dies möglich ist. Dadurch wird eine
internationale Verbreitung Ihrer Texte über das Internet untersagt. Wir sehen darin eine Maßnahme, Ihre Texte auch für künftige Buchveröffentlichungen nicht nur in unserem Verlag interessant zu halten, da Ihre Texte
nicht international per Internet abrufbar sind. Bitte beachten Sie bei Ihrer Texteinsendung künftig diese Verfahrensweise. Einerseits schützen wir dadurch Ihre Rechte, denken wir. Andererseits entfallen dadurch
Einnahmen, die wir mit Ihnen teilen könnten - die aber unseres Erachtens durch die Anzahl der Autoren einer Anthologie für jeden einzelnen zu gering sein dürften (da die Nachfrage nach einer Verwertung einer
deutschsprachigen Anthologie im Ausland eher gering sein dürfte), als dass sie das Risiko der unkontrollierbaren Nutzung aufheben würden. Die Verwertung von Einzeltiteln, die vor dem 5. Januar 2009 in unserem Verlag
erschienen sind, wurde ebenfalls untersagt. Für Einzeltitel, die nach dem 5. Januar 2009 in unserem Verlag erscheinen, werden wir die Verwertung ebenfalls untersagen, sofern nicht in Absprache mit den einzelnen Autoren
eine andere Vorgehensweise vertraglich vereinbart wird. Bitte beachten Sie aber auch, dass wir trotz dieses Widerspruchs keine Garantie dafür übernehmen können, dass Ihr Text nicht ins Internet gelangt. Denn wir
haben keinen Einfluss auf die Verbreitung Ihres Textes durch andere außerhalb unseres Hauses. |